Wenn wir uns selber im Weg stehen

Irrationale Überzeugungen und „dysfunktionale Gedanken“, wie sie in der Psychologie genannt werden, sind oft dafür verantwortlich, dass wir oder unsere Mitarbeiter weniger leisten und Ansprüche niedriger ansetzen.

Unter dysfunktionalen Gedanken versteht man Denkmuster wie:

  • „Ich muss alles alleine schaffen können.“
  • „Das kann ich nicht.“
  • „Ich darf die anderen nicht enttäuschen.“

Diese Denkmuster entstehen meist durch Erfahrungen wie Misserfolg, sozialer Vergleich oder individuelle Motive, wie Angst vor Zurückweisung. Diese negativen Erfahrungen werden dann generalisiert und entwickeln sich zu neuen, irrationalen Überzeugungen, die sich wieder auf die zukünftige Wahrnehmung und Handlungsbereitschaft auswirken.

Die Folgen davon sind Leistungseinschränkungen, Stress und Burn-out, Absentismus und Widerstand (gegen Veränderung).

Um betroffene Mitarbeiter wieder zu motivieren, ist es von Bedeutung, die vorherrschenden dysfunktionalen Denkmuster zu reduzieren und die Resilienz gegenüber jenen Mustern zu stärken.

Hierfür haben sich vor allem spezielle Motivationscoachings, wie auch Rollenspiele bewährt, in denen durch Mithilfe des Coaches, aber auch der Arbeitskollegen, Situationen, in denen es zu negativen Gedankengängen kommt, durchgespielt, die alten Denkmuster durchbrochen und durch neue, positive Gedankenmuster ersetzt werden.

Dabei sind zwei Punkte besonders wichtig: Einerseits die Klarheit, dass um Hilfe bitten kein Zeichen von Schwäche ist und andererseits, dass der Anspruch „es jedem recht zu machen“ utopisch ist und man nicht bei jedem beliebt sein kann.

Sobald man diesen Perfektionismus überwunden hat, steht einem „Neubeginn“ mit mehr Motivation und Freude bei der Arbeit nichts mehr im Wege. 

 

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